Montag 04. August 2008
Die Wiener SPÖ-Landesliste zur Nationalratswahl 2008 ist ein klares Signal: "Modern, vielfältig und urban - so präsentiert sich die Wiener SPÖ. Mit dieser soliden Riege an politisch erfahrenen Kandidatinnen und Kandidaten geht die Wiener SPÖ voller Selbstbewusstsein und Tatendrang in die bevorstehende Wahlauseinandersetzung", betonte der Wiener SPÖ-Vorsitzende, Bürgermeister Michael Häupl am Montag anlässlich der Präsentation der Wiener KandidatInnenliste. "Dass die Wiener Liste vom SPÖ-Spitzenkandidaten Werner Faymann angeführt wird, erfüllt uns natürlich mit Stolz. Als Wiener Wohnbaustadtrat hat er schon bewiesen, wie man Politik für die Menschen macht. Wenn er nun für ganz Österreich antritt, umso besser!", unterstrich Häupl.
Auf den vordersten Plätzen der Wiener Landesliste finden sich weiters Nationalratsabgeordnete Andrea Kuntzl, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten Wolfgang Katzian, Bundesministerin Claudia Schmied, Staatssekretär Andreas Schieder, Nationalratsabgeordnete Laura Rudas, Staatssekretär Christoph Maznetter, die Bundesfrauenvorsitzende des ÖGB, Renate Csörgits, Nationalratsabgeordneter Kai Jan Krainer und Nationalratsabgeordnete Sabine Oberhauser.
Die Wiener Landesliste ist eine "junge" Liste: Im Durchschnitt sind die 66 KandidatInnen 39,1 Jahre alt. Der Altersschnitt beträgt bei den Kandidatinnen 36,8 Jahre, bei den Kandidaten liegt der Durchschnitt bei 41,2 Jahren. Mit 19 Jahren jüngste KandidatInnen sind Lisa Werderitsch und Matthias Schulz.
Große Signalwirkung hat auch der hohe Frauenanteil von 48,5 Prozent. Dieser entspricht ganz dem Sozialdemokratischen Verständnis von Gleichberechtigung: Die Wiener Landesliste wurde im sogenannten "Reißverschlusssystem" erstellt. Auch sind zahlreiche Kandidatinnen und Kandidaten mit Migrationshintergrund vertreten: "Das ist ein selbstverständlicher Teil der Wiener Realität", so Häupl. Und es kandidieren zahlreiche sozialdemokratische Gewerkschafter auf der Wiener Liste.
"Diese Liste spiegelt die Wiener Bevölkerung in all ihren Facetten wieder. Das ist es ja gerade, was uns so zuversichtlich macht. Wir kennen die Sorgen und Anliegen der Bevölkerung sehr genau. Und genau dieses Wissen wird sich am Wahltag bezahlt machen!", unterstrich
Häupl abschließend.
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